Julianne Becker
From the series, 'Alien Forms' (2), watercolor and ink, 2025
From the series, 'Alien Forms', watercolor and ink, 2024
From the series, 'Alien Forms', watercolor and ink, 2025
From the series, 'Earth Forms', watercolor and ink, 2024
Vita
- Geboren in Minneapolis, Minnesota, USA (1978)
St. Louis, Missouri
- 1989–1996
Frühe künstlerische Prägung durch vertiefte Schulbildung im Bereich Kunst sowie zusätzliche Kurse
Einführung in die Aquarellmalerei durch den Vater, Dale Becker - 1996–2000
Studium der Bildenden Kunst am Florissant Valley Community College
Erste Arbeiten mit Video als künstlerischem Medium - 2000
Weggang aus St. Louis; Übergang zu einer erweiterten künstlerischen Praxis
San Francisco
- 2000–2002
Studium am San Francisco Art Institute
Independent Program mit Schwerpunkt auf New Genres: Video, Installation und Performance - 2002–2005
Freischaffende künstlerische Praxis
Ausstellungen an der Stanford University sowie Teilnahme an kuratierten Gruppenausstellungen
Mitarbeit in einem Indie-Filmkollektiv mit Screenings rund um Edinburgh Castle
Veröffentlichung in SF Weekly - 2005
Bewusster Ausstieg aus der Kunstwelt; Hinwendung zum Umweltaktivismus
Hanoi
- 2005–2010
Leben und Arbeiten in Hanoi
Produktion von Dokumentarfilmen für das vietnamesische Fernsehen
Thematische Schwerpunkte: illegaler Wildtierhandel und Klimawandel
Mehrere Filme auf internationalen Filmfestivals gezeigt - 2006–2010
Mitglied der lokalen Band „The Van Ho Ba“
Auseinandersetzung mit kollektiven und performativen Praktiken durch Musik
Berlin
- 2010–2012
Aktiv bei KinoBerlino
Kollaborative Produktion von Kurzfilmen innerhalb von 48 Stunden
Mehrere Arbeiten auf Filmfestivals präsentiert - 2010–2017
Kernmitglied von Moviemiento
Entwicklung von Filmfestivals und Veranstaltungsformaten mit sozialem und ökologischem Fokus - 2010–2017
Gründungsmitglied und aktiver Teil von AAAs
Experimentelle Pop/Punk/Dance-Band zwischen Performance und Sound Art
Bad Belzig / Hoher Fläming
- 2017
Gründung von Coconat
Aufbau eines sozialen Unternehmens an der Schnittstelle von Arbeit, Ort und künstlerischer Produktion
Initiierung und Förderung kreativer und digitaler Praktiken zur Neubewertung ländlicher Räume - 2021
Rückkehr zur kontinuierlichen künstlerischen Praxis und zum Schreiben - 2025
Mitgliedschaft im Kunstverein Hoher Fläming
Kontakt
Meine früheren Arbeiten bleiben dort, wo sie hingehören – in ihrer Zeit verankert.
Heute begreife ich meine malerische Praxis als einen Akt des Machens. Ich begebe mich in einen Zustand, in dem Zeit keine Rolle spielt; die Arbeiten haben keinen festen Anfang, und nur ich entscheide, wann sie enden. In meiner eher produktiven Arbeitsweise nehme ich mir zunehmend Raum für Details und Spuren, für das Setzen von Zeichen. Die Arbeiten erzählen mir ihre Geschichten, die ich teilweise auch in Texten weiterführe.
Parallel dazu arbeite ich an meinem ersten Roman – einer nahen Zukunftsvision, in der sich Dinge zum Guten verändern, ohne dass Menschen ihre Widersprüchlichkeit verlieren. Zudem entwickle ich eine Werkreihe rund um die Banane als Motiv – als Ausgangspunkt, um ihre Wege zwischen Alltäglichkeit und globaler Bedeutung, zwischen Kultivierung, Ausbeutung, Mythologie und Wert neu zu betrachten.